Über Just Gay Germany
Die Anfänge
Bereits im Jahr 2021 begann Florian Greller, erste Texte zum Thema Sex & Gender zu veröffentlichen. Mit Beginn der Ampelkoalition und der Ernennung des Queer-Beauftragten Sven Lehmann begann die Wut über die Ampelpolitik zu wachsen. Im Jahr 2022 entstand die Idee von Just Gay, um sich politisch einzubringen und ein Zeichen gegen die zunehmende Ausgrenzung aus dem Regenbogen und die immer offensichtlichere Schwulenfeindlichkeit der Regierung zu setzen. Just Gay hat sich bewusst dagegen entschieden, sofort mit einem Rechtskonstrukt zu beginnen. Es wurde als sinnvoller erachtet, alles entstehen zu lassen und dynamisch sowie flexibel auf die aktuelle Situation reagieren zu können. Diese Strategie stellte sich als erfolgreich heraus. Ohne den Einsatz finanzieller Mittel ist es Just Gay gelungen, sich einen Namen in der Presse, in der Politik und bei anderen NGOs zu machen. Die Mitgliederzahlen steigen langsam, aber stetig, und immer mehr internationale Mitglieder kommen hinzu.
Die Zukunft?
Text folgt.
MEILENSTEINE
Sortiert nach den Jahren und laufend aktualisiert.
- Teilnahme an der ersten internationalen Konferenz in London.
- Gestaltung und Veröffentlichung des Flyers in englischer Sprache.
- Fertigstellung der Homepage.
- Planungen für die erste Kooperation mit einer internationalen Schwulen Organisation.
- Einrichten des WhatsApp Kanals
- Einrichten des YouTube Kanals von Just Gay Germany sowie die Veröffentlichung des ersten Videos.
- Erste Veranstaltung gemeinsam mit einer englischen Organisation.
- Weitere Treffen in Berlin.
- Veröffentlichung eines neuen Gastkommentares in der Cicero.
- Teilnahme am Protest gegen Transgendermedizin in Münster - Organisiert von den Frauenheldinnen.
- Veröffentlichung unserer eigenen Flagge.
- Bei der Erstellung von der Webseite "Grundgesetz schützen" aktiv mitgewirkt.
- Premiere für unsere Aufkleber.
- Einladung eines schwulen (queeren) Vereins zur Vorstellung von Just Gay Germany.
- Gespräch mit einem MdB der Regierungskoalition.
- Auftritt für eine ZDF-Online-Sendung. Ein großer Erfolg.
- Erste internationale Vernetzung mit mehreren Organisationen.
Was wird die Zukunft bringen?
Im Jahr 2022 wurde Just Gay Germany immer konkreter.
Unter anderem wurde der X Account veröffentlicht was zu einer sofortigen Sperrung führte aufgrund einer mutmaßlichen Massenmeldung. Danke eines Anwaltes wurde die Sperrung wieder aufgehoben.
- Treffen mit Bundestagsabgeordneten der CDU-Bundestagsfraktion.
- Teilnahme am Lesbisch-Schwulen-Straßenfest in Berlin 2023.
- Treffen mit einem Abgeordneten (CDU) der Bürgerschaft Hamburg.
- Just Gay Mitgliedertreffen in Hamburg - Berlin - Stuttgart - Osnabrück.
- Bildung von lokalen Gruppen in Osnabrück - Düsseldorf - Berlin.
- Aufbau eines Netzwerkes zu Journalisten / Politikern und NGO`s / Individuen.
- Diverse Artikel wurden veröffentlicht, sowie wurde Florian Greller und Just Gay vielfach zitiert. Z.B. in der Schwulissimo, HIM, Cicero, Welt, Buzzfeed.
- Die Lokalgruppe Köln hat sich gegründet.
- Erstmaliges Treffen der Lokalgruppen Berlin und Düsseldorf
- Erste offizielle Beteiligung an einer Demonstration gegen Leihmutterschaft sowie die erste Kooperation mit den Frauenheldinnen.
- Erstes TV Live Interview bei Welt.tv. Kurz darauf erfolgte der nächste Auftritt.
- Es wurde entschieden, dass Just Gay Germany als Graswurzel-Bewegung bestehen bleibt ohne Rechtskonstrukt.
Zudem setzen wir uns gegen Ausgrenzung innerhalb des Regenbogens, für Schutzräume und den Erhalt schwuler Infrastruktur ein. SEX und GENDER müssen sich nicht ausschließen, sondern können in gegenseitigem Respekt und Anerkennung koexistieren. Zwar definieren wir uns nicht als queer, sind aber dennoch Teil des Regenbogens, mit eigenen Bedürfnissen und Forderungen. Wir lehnen die Pride (Progressive) Flagge ab und die klassische Regenbogenflagge wird derzeit vielfach Missbraucht von Individuen und Organisationen die wir ablehnen. Deshalb hat ein Just Gay Mann diese neue Flagge für uns gestaltet.
Warum Just Gay?
Wir stellen uns grundsätzlich gegen den Hass auf schwule Männer im Allgemeinen sowie gegen die Ausgrenzung durch queere Individuen und Organisationen. Dies ist leider die derzeitige Realität. Wer nicht zu 100 Prozent konform ist, hat innerhalb des Regenbogens nichts verloren. Wir sind jedoch ein Teil davon und lassen uns nicht vertreiben. Daher fordern wir als eigenständige Interessenvertretung für schwule Männer (Same Sex Attracted), innerhalb des Regenbogens anerkannt und akzeptiert zu werden.
Die Zeiten ändern sich, und der Regenbogen ist stetig im Wandel. Das Prinzip des sozialen Geschlechts (Gender) setzt sich zunehmend durch, und zusätzlich wird die Ansicht vertreten, dass die Grundlage für das Geschlecht eine Identität und/oder sozial konstruiert ist. Die Kategorie des biologischen Geschlechts (Sex) soll zudem abgeschafft werden, und langjährige, verdiente Organisationen vertreten die Belange schwuler Männer unzureichend. Aus diesen und anderen Gründen war es nun an der Zeit, eine neue Organisation zu gründen, um die Interessen schwuler Männer gegenüber der Politik, der Gesellschaft und dem Regenbogen zu vertreten. Grundlage hierfür ist das biologische Geschlecht (Sex) und die einhergehende sexuelle Orientierung (Homosexualität).
Wir vertreten die Überzeugung, dass das biologische Geschlecht ein Fakt ist. Es ist die Grundlage für die sexuelle Orientierung. Das bedeutet, wir sind Männer des biologischen Geschlechts und begehren Männer des biologischen Geschlechts (Same Sex Attracted). Wir haben mit Identitätsgeschlechtern nichts zu tun; wer sich als Mann fühlt, hat das Recht dazu, aber das ändert nichts daran, dass das nicht unser Begehren ist (Same Gender Attracted). Weiterhin lehnen wir die Identitätssprache für uns persönlich ab, wie zum Beispiel die Bezeichnung "cis".
So vielfältig der Regenbogen ist, so vielfältig sind auch die Interessen. Das Prinzip des sozialen Geschlechts (Gender) setzt sich immer mehr durch, und die Konsequenzen für uns schwule Männer werden sichtbar. Die Politik spricht nur noch von Identitäten anstatt von Orientierungen, und die Kategorie des biologischen Geschlechts soll abgeschafft werden. Die Lage schwuler Männer verschärft sich durch die Gender- und Queerpolitik zunehmend, und nicht wenige fühlen sich ohnmächtig angesichts der derzeitigen Entwicklung. Der grundsätzliche Hass auf schwule Männer ist in Teilen der Gesellschaft noch vorhanden. Leider sind wir zudem mit der Identitätspolitik konfrontiert in Form von Ausgrenzung, Diffamierung und Diskreditierung durch Teile der queeren Bewegung.
Weiterhin befürchten wir, durch die queere Politik in Mithaft genommen zu werden und einen Rückfall in konservative Zeiten erleben zu müssen. Ein weiteres Problem ist die vermeintliche "Anerkennung" aller möglichen Fetische und die einhergehende Forderung nach gesellschaftlicher Akzeptanz. Mit Sorge sehen wir zudem, dass die Regenbogenfahne zunehmend missbraucht wird, um beispielsweise Frauenhass zu legitimieren oder Pädophilie anzuerkennen und deren Bestreben im Schutzschirm "Regenbogen" aufgenommen zu werden. Wir lehnen das strikt ab.
UPDATE - 01.2025: Auf X (Twitter) wird zunehmend der Hass und der Ekel auf schwule Männer sichtbar. Weiterhin sind Forderungen zu lesen, die Ehe für Alle wieder abzuschaffen.
Wir sind daher der Auffassung, dass eine eigenständige Interessenvertretung dringend notwendig ist. Dies wird nun umgesetzt.
Finanzierung
Laufende Kosten = Privatmittel von Florian Greller. Die Kosten belaufen sich auf ca. 300 EUR im Jahr. Kosten fallen an für die Domains und die Telefonnummer.
Lobbyisten Tätigkeit = Privatmittel von Florian Greller. Die Kosten belaufen sich auf ca. 500 EUR im Jahr. Wie ist das möglich? Ausschließlich Florian Greller ist tätig so fallen keine Personalkosten an sowie wird auf eine Hauptstadtrepräsentanz verzichtet. Weiterhin wohnt in Berlin die Mutter von Florian Greller und somit können private Besuche als auch Termine im Regierungsviertel wahrgenommen werden.